Biennale Venedig Stalking 16

•15. Juli 2016 • Schreibe einen Kommentar

Nachdem der schwingende Baum nicht abgestürzt war, wanderten sie weiter und gelangten in einen hellen Raum.

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Hier stand eine sehr große und interessant gearbeitete Statue des Bildhauers Matthew Monahan und Marco Polo verstand mehr und mehr, dass sich die Fremde für ungewöhnliche Kunst interessierte. Das machte sie wirklich sympathisch. Vielleicht hatte er dann selbst doch eine klitzekleine Chance bei ihr?

Biennale Venedig Stalking 15

•25. Mai 2016 • 2 Kommentare

Im nächsten Pavillon, dem lettischen des Künstlerduos Kaspars Podnieks und Krišs Salmanis war ein großes Baumgerippe an der Deckenhalle des Arsenals befestigt (North by Northeast).

Das Baumgerippe schwang im Raum hin und her. Mit großer Sorge beobachtete Marco Polo wie die Unbekannte unter dem schwingenden Baum herum lief, weil ihr Begleiter sie dazu aufgefordert hatte, dieses zu tun. `Kerstin´ hatte er sie dabei genannt, so hieß sie also. Aha! Hoffentlich würde der Baum nicht auf sie herunterfallen.

Biennale Venedig Stalking 14

•29. April 2016 • 1 Kommentar

Also folgte der Froschkönig der Fremden weiter. Sie gelangten in den Pavillon South Africa und dort war sie wieder alleine.

Biennale Venedig, Südafrika

Sie blieb stehen und war offensichtlich fasziniert von einer Figur, die aus zerschnittenen und neu miteinander konfigurierten Büchern bestand. `Scheinbar hat sie ein Faible für Skurriles´ dachte der Froschkönig. Aber das gefiel ihm an ihr.

Biennale Venedig Stalking 13

•13. März 2016 • Schreibe einen Kommentar

… und Marco Polo gelangte in einen lichtdurchfluteten Raum – und ja – tatsächlich – seine Angebetete war tatsächlich durch den gleichen Tunnel wie er gegangen – aber was musste er da sehen? Sie war in Begleitung!

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Und nicht nur ein Mann stand in ihrer Nähe – nein, es waren gleich zwei! Eifersucht suchte Marco Polo heim und er wusste für einen Moment nicht, wie er darauf reagieren sollte. Vielleicht war es besser noch keinen Kontakt mit ihr aufzunehmen, sondern sie weiter aus der Distanz zu beobachten um abschätzen zu können, wie ihr Verhältnis zu den beiden Nebenbuhlern war.

Biennale Venedig Stalking 12

•6. März 2016 • Schreibe einen Kommentar

Mutig sprang er hinein … Im schwarzen Loch, das sich wirklich als Tunnel herausstellte, war es finster. Aber das störte den Froschkönig nicht, denn er kannte die Dunkelheit aus seiner sumpfigen Vergangenheit. Ob die schöne Fremde sich zufällig auch in diese Finsternis verirrt hatte?

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Er bewegte sich vorsichtig vorwärts und nach einer Weile wurde es heller und heller …

 

Biennale Venedig Stalking 11

•11. Februar 2016 • Schreibe einen Kommentar

Marco Polo erreichte den israelischen Pavillon. Im Vorraum wurde ein Video gezeigt und im Fußboden befand sich ein Loch, das sich auch gleichzeitig im Film befand. Offensichtlich war seine Angebetete hineingestürzt, denn er konnte sie nirgends erblicken. Verzweiflung stieg in ihm auf …

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Der Froschkönig suchte alle Räumlichkeiten ab. Er fand aber lediglich heraus, dass der Pavillon ein Kunstprojekt namens „The workshop“ von Gilad Ratman zeigte. Eine raumgreifende Inszenierung aus Videos, Licht und Tonskulpturen über einen unterirdischen Marsch von Jerusalem nach Venedig, wobei der Tunnel genau im israelischen Pavillon endete. Ein Film zeigte den Workshop, in dem viele Künstler, welche alle von Jerusalem nach Venedig durch den Tunnel gekrochen waren, Portraits von sich selbst aus Ton anfertigten. In jedem Ton-Kopf war ein Mikrofon integriert, in das die Künstler hinein schrien. Marco Polo war auch danach zu schreien. Sollte er sich nun auch in dieses Loch wagen?

Biennale Venedig Stalking 10

•4. Juni 2015 • Schreibe einen Kommentar

Endlich! Im niederländischen Pavillon des Künstlers Mark Manders stand die Unbekannte und bestaunte ein monumentales Werk, bei dem es schien, als ob ein riesenhafter Kopf zwischen Hölzern zusammengequetscht würde.

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Lange verharrte die Unbekannte vor dem Werk. Und Marco Polo verharrte gebannt hinter ihr. Als sie sich endlich wieder auf den Weg machte hüpfte der Froschkönig lautlos hinter ihr her. Langsam wurde es Zeit sie anzusprechen.

 
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